Kann eine Hebamme den Ultraschall vornehmen?

Hebamme Ultraschall

Diese Frage hören wir sehr oft und wir holen hier einfach mal kurz etwas umfangreicher aus, damit Du die alles Wichtige kennst, was Du zum Thema Ultraschall wissen musst. Also, unter einer Ultraschalluntersuchung (Sonografie) versteht man ein bildgebendes Verfahren mithilfe dessen bspw. Organe, Knochen oder Krankheitsbilder im Körper untersucht werden können. Hierbei wird mit einem Schallkopf, der in etwa so groß ist, wie eine handelsübliche Taschenlampe, der zu untersuchende Bereich „durchleutet“ bzw. „geschallt“. Hierzu wird der Schallkopf mit einem Gel bestrichen und dann langsam von außen bspw. über den Bauch geführt. Die Schallwellen, die der Schallkopf aussendet, werden von Organen, Gewebe und Knochen reflektiert und an den Schallkopf zurückgesendet, wodurch dann wiederum ein Bild an einem Monitor erzeugt wird. Vielleicht kennst Du das sogar schon von einer anderen Untersuchung bei einem Arzt. Anhand dieses Bildes kann der Arzt dann „in Echtzeit“ eine Diagnose stellen und dem Patienten den Befund gut und nachvollziehbar erklären. Häufig werden auch Ausdrucke einiger Bilder erstellt, um die Befunde für die Behandlung oder weitere Untersuchungen zu dokumentieren. Du liest es schon zwischen den Zeilen raus: Klassische Ultraschalluntersuchungen innerhalb der Schwangerschaft gehören zur ärztlichen Tätigkeit. In der Regel finden diese Untersuchungen erstmals zwischen der 9. und 12 Schwangerschaftswoche statt. Die Untersuchungen dienen dazu die Schwangerschaft zunächst zu bestätigen und im Folgenden den Verlauf der Schwangerschaft und die Entwicklung des Ungeborenen zu beobachten. Hebammen nutzen die Ultraschall-Technologie allerdings ebenso. So erfolgt die Überwachung der Herztöne in der Regel über ein sogenanntes Dopton oder ein CTG-Gerät. Vielleicht hast Du davon schon gehört. Beide Geräte arbeiten ebenfalls mit Ultraschallwellen und somit mit mehr oder weniger der gleichen Technik.

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Hebamme Kathrin
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