Was macht eine Hebamme bei Frühchen?

Hebamme und Frühchen

Eine Schwangerschaft kann sehr unterschiedlich verlaufen und vermutlich machst Du Dir immer wieder mal Gedanken darum, ob alles gut gehen wird. Wir können Dich beruhigen: Das ist völlig normal und gehört auch irgendwie dazu. Gleichzeitig hast Du vermutlich schon viele Geschichten darüber gehört, was alles schiefgehen kann und nicht selten hörst Du dann von sogenannten Frühchen. Doch bis wann ist ein Kind überhaupt ein Frühchen? Die Definition ist sehr klar: Kommt Dein Baby vor der 38. Schwangerschaftswoche (37+0) zur Welt, zählt es als Frühgeborenes. In Deutschland kamen zuletzt ca. 9 Prozent, also in etwa jedes 11 Baby vor der 38. Schwangerschaftswoche zur Welt. Die Konsequenzen aus einer Frühgeburt können sehr unterschiedlich sein und hängen stark von der Schwangerschaftswoche und dem Entwicklungsstadium ab. Je nach Alter und Gesundheit Deines Babys kann es sein, dass es noch unterstützt werden muss, d. h. es bekommt z. B. Sauerstoff über eine kleine Maske oder wird über eine Magensonde ernährt, wenn es noch nicht kräftig genug ist, um selbst zu trinken. In der Zeit muss Dein Baby leider noch in der Klinik sein und kann nicht mit Dir nach Hause. Trotzdem hast Du die Unterstützung Deiner Hebamme: Solltest Du länger in der Klinik bei Deinem Baby bleiben, kann sie Dich übers Telefon z. B. übers Abpumpen der Muttermilch beraten oder Dich und Dein Baby in der Klinik besuchen. Sobald Ihr nach Hause kommt, wird sie Dich dann auch dort regelmäßig besuchen und Dir helfen in Deiner neuen Rolle als Mama anzukommen und nach Eurem Wohlbefinden schauen. Du bist also auch mit einem Frühchen bei Deiner Hebamme in festen Händen und gut umsorgt. Es sei noch erwähnt, dass auch ein Frühgeborenes so fit wie ein reifes Baby sein kann, Frühgeburt heißt nicht zwangsläufig, dass Euer Baby unterstützt werden muss. Manchmal muss es einfach nur etwas besser beobachtet werden.

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Hebamme Helen
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